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blog.wobintosh.de

WobIntosh

Die Steinbach... (07.01.2016)

1 min read

(von meiner alten Yellow-Installation)

 

Spricht man sie heute auf diesen historischen Unfug [die Behauptung, die NSDAP sei links gewesen] an, schaut sie einen mit schönster Unschuldsmine an, um dann nachzusetzen: „Wieso? Sowohl Göring als auch Goebbels waren Linke!“
Es interessiere sie ganz einfach, wie Menschen reagieren, sagt Steinbch über ihre ständigen Provokationen.

Vielleicht ist sie auch einfach ein Nazi und will das nicht zugeben.

(Zitat: Spiegel 1/2016, S. 35)

 

WobIntosh

Die CSU und die Menschlichkeit (18.12.2015)

1 min read

(von meiner alten Yellow-Installation)

 

Wer sagt eigentlich, dass die CSU nicht menschlich mit Flüchtlingen umgehen würde? Was schreibt noch gleich die Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl?

Dies finde ich skandalös (...) [Sie wird] sicherlich nicht zulassen, dass die (...) an die verantwortungslosen und verbrecherischen Händler zurückgegeben werden"

Ach! Siehste, sehe ich genauso! Man kann die doch nicht zurückschicken zu ihren verantwortundslosen und verbrecherischen... äh... Händler? Ich dachte, Schlepper?

Oh. Geht um Hundewelpen aus Ungarn und der Slowakei. Na denn...

Oh, und was sagt das Umweltministerium? Eine Rückführung käme nur infrage,

wenn gewährleistet ist, dass den Tieren dadurch keine vermeidbaren Schmerzen oder Leiden zugefügt werden.

Mit den Menschen kann man's ja machen.


Zitiert nach: Süddeutsche Zeitung vom 17.12.2015, S. 32 (CSU gegen Abschiebung - von Zebrafinken; Katja Auer)

 

WobIntosh

Eine Niederlage für die SPD? (12.12.2015)

2 min read

(von meiner alten Yellow-Installation)

 

In der heutigen Wolfsburger Allgemeinen findet sich im Regionsübergreifenden Teil - also vermutlich auch in anderen HAZ-Lokalblättern - der Artikel "Eine Niederlage für die SPD - Warum demontiert die Partei ihren eigenen Vorsitzenden?" von Ulrike Demmer.

Abgesehen davon, dass die SPD Gabriel keineswegs "demontiert" hat sondern ihm nur ein blaues Auge verpasst hat, stellen sich mir doch einige Fragen:

Im Tonfall blieb er staatsmännisch, doch der Wahlkampf in eigener Sache verfing bei den Delegierten nicht.

Die Delegierten sind "normale" Mitglieder der SPD, man kann sich durchaus fragen, ob es nicht sowieso sinnvoller wäre, mit diesen auf Augenhöhe zu sprechen.

Dass Gabriel die SPD trotzdem in die Mitte führen will, halten viele für falsch, weil sich dort längat die CDU breitgemacht hat.

Wenn ich das so lese, stellt sich mir insbesonde die Frage, wo die SPD denn wohl früher war - ich habe gelernt, dass die SPD "die Partei der Mitte" sei. Gabriel führt die SPD ganz im Gegenteil ins konservative Lager, in dem eine Arbeiterpartei wie die SPD eigentlich nichts zu suchen hat.

Vom Parteitag hätte ein Signal der Geschlossenheit ausgehen können. Diese Chance haben die Delegierten vertan. Eine derart zerstrittene Partei, eine Partei, die den eigenen Vorsitzenden so demontiert, wer soll die wählen?

ich denke, die Wähler verstehen durchaus den Unterschied zwischen "eine Watsche geben" (hier wohl erfolgt durch den linken Flügel) und "demontieren" (was bei einen Ergebnis von unter 40% der Fall gewesen wäre. Außerdem wird so deutlich, dass es in der SPD durchaus Leute gibt, die dem konservativen Kurs Gabriels nicht zustimmen, das kann eine Chance für die nächsten Wahlen bedeuten. Und ein Signal der Geschlossenheit hätte eine eben solche demonstriert, die offensichtlich nicht da ist.

 

WobIntosh

Suchmaschinen verbieten jetzt! (09.12.2015)

2 min read

(von meiner alten Yellow-Installation)

 

Es kann ja keiner sagen, wir Norddeutschen hätten keinen Humor - immerhin ertragen wir seit Jahren die unsäglichen Urteile des Landgerichts Hamburg, die ja nur als Satire gemeint sein können, so einen Schwachsinn würde über IT-Themen ja sonst keiner urteilen.

Aber irgendwo ist dann auch mal gut mit Lachen. Und dieser Punkt ist jetzt erreicht.

Eine Rechtsanwältin aus Norddeutschland hat nämlich Klage eingereicht gegen SUMA-EV, den Betreiber-Verein von MetaGer; Grundlage ist das freundlich ausgedrückt fragwürdige Urteil des EuGH zum "Recht auf Vergessen":

Konkret klagt die Rechtsanwältin, Links zu löschen, die auf Webseiten mit einem Namen zeigen, der dem ihren ÄHNLICH ist. Lässt man, so die Begründung der Einstweiligen Verfügung, in dem Namen der Anwältin einen Buchstaben weg, so werden beim Suchen nach diesem Namen Ergebnisse angezeigt, die der Klägerin missfallen.

Dass das eine schwachsinnige Begründung ist, dürfte wohl offensichtlich sein, sonst könnte ja jeder Meier/Meyer oder Schmidt/Schmid/Schmitt/... kommen und jammern. Konkret wäre da beispielsweise Helmut Schmitt* zu nennen, der sich beschwert:

Wenn man einen Buchstaben weglässt, kommt da die Aussage, ich würde rauchen, das stimmt aber doch garnicht, was sollen denn meine Arbeitgeber von mir denken?

Wenn wir also die Betreiber von Suchmaschinen verpflichten, so zu verfahren, kommen bald die Leute mit Schreibfehlern, Wörtern die Assoziationen wecken könnten oder Leute, über die etwas geschrieben wurde auf Zeitungsseiten, auf denen auch etwas über einen Mord steht.

Würde irgendjemand auf die Idee kommen, sowas bei Print-Medien zu fordern? Zeitungen dürfen keine Artikel mehr schreiben, bei denen die (wie auch immer) Betroffenen mit anderen Personen ähnlichen Namens verwechselt werden können? Wohl kaum.

Und da wundern sich Politik und Wirtschaft noch, dass Deutschland im internationalen Vergleich nicht mithalten kann, wenn es um digitale Medien geht...

*) fiktiver Charakter

Quelle: Pressemitteilung von suma-ev.de

 

WobIntosh

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Politik erklärt mit @zynaesthesie | Heute: Waffenexporte

1 min read

Bisher, so Friedensminister Gabriel, haben wir Waffen an den Stabilitätsanker Saudi-Arabien geliefert. Jetzt ist der so instabil, da werden wir wohl Waffen liefern müssen.

bee: Boom, zynaesthesie.wordpress.com, 10.07.2016

WobIntosh

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WobIntosh

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Akten - Was nicht in der Welt ist - Politik (Süddeutsche.de, 10.06.2016, Heribert Prantl)

Prantl über das Problem der Regierungsakten in privaten Archiven.