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WobIntosh

Mit dem Bloggen aufhören? (09.01.2016)

2 min read

(von meiner alten Yellow-Installation)

 

Ich muss zugeben, manchmal gibt's komische Themen beim Webmasterfriday - die Frage "Soll ich mit dem Bloggen aufhören?" lässt sich doch ganz einfach beantworten: Tu, was du für richtig hältst, ist deine Entscheidung. Warum man darüber nun Blogposts verfassen muss, ist mir ehrlich gesagt unklar. Denn: Natürlich ist der Konsenz der bisher eingegangenen Beiträge, dass man vielleicht mal drüber nachgedacht, sich dann aber dagegen entschieden hat. Wer keine Lust mehr hat, schreibt dazu vielleicht eine kurze Notiz und gut ist, sicher aber nicht vorher einen Beitrag zum Wemasterfriday.

Gerade die fehlende Motivation kenne ich allzu gut, ich hätte zum Beispiel viel mehr Links, die ich verbloggen könnte. Einiges davon habe ich auf Twitter ausgelagert, vieles hierhin - auf dem "richtigen" Blog schreibe ich zukünftig zwar sicher noch weniger als bisher, dafür aber thematisch stärker abgegrenzt.

Allerdings zeigt sich in den Beiträgen auch ein Grundproblem:

Solange man mit seinem Blog keine vier- oder mehrstelligen Monatseinkommen generiert, ist das Bloggen eine gewisser Zeit-Luxus und mehr oder weniger ein Freizeitvergnügen. Und obwohl ich wahrscheinlich fast alle Ratgeber gelesen habe, in denen es darum geht, wie man mit seinem Blog reich und schön wird, ist das Bloggen auch für mich immernoch eine Nebensache, wenn auch eine sehr wichtige. (sabienes.de)

Die meisten deutschsprachigen Blogger meinen, mit ihrem Blog irgendwann mal das - idealerweise dicke - Geld zu machen. Das funktioniert vielleicht bei "Profis" wie Cashy, die Mehrzahl der Blogs wird aber nie nennenswert Geld einspielen, da muss man sich keine Hoffnungen machen. Vielleicht hat man einfach Spaß dran, will die Welt an seinen Gedanken teilhaben lassen oder berufsspezifische Gedanken notieren und sich damit eine gewisse Reputation aufbauen, aber wirklich Geld verdienen tun halt die wenigsten.